Kolloidales Silber

Kolloidales Silber (lat. argentum colloidale, von griech. kolla – leimartig ) ist eine therapeutische Verwendungsform von Silber, die seit einigen Jahren wieder verstärkt ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückt. Es wurde bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Infektionsbekämpfung eingesetzt, als wirksamere Mittel noch nicht zur Verfügung standen, trat dann aber wegen damals zu hoher Herstellungskosten und Problemen bei der Herstellungsqualität in den Hintergrund. Synonym werden die Begriffe Silbersol und auch Silberwasser benutzt.

Bei kolloidalem Silber handelt es sich entweder um flüssige Dispersionen elementaren Silbers oder schwerlöslicher Silberverbindungen. Diese Silberkolloide bzw. Silbersole sind von Lösungen löslicher Silbersalze zu unterscheiden. Die Teilchengrößen liegen zwischen 1 und 100 nm und sind weder mit dem Auge noch mit einem Lichtmikroskop erkennbar. In den einzelnen Teilchen sind etwa 1.000 bis 1 Milliarde Silberatome oder Moleküle der entsprechenden Silberverbindung enthalten. Seitlich einfallendes Licht kann bei Kolloiden zum Auftreten des Tyndall-Effekts führen.

Kolloidales Silber

mit KoSi behandelbar

KoSi als Antibiotikum